Mittwoch, 5. Januar 2011
Teleskopprothese Zirkon-Galvano
Ersatz größerer Zahnverluste und gleichzeitiger Erhalt vereinzelter Zähne lässt sich bequem durch eine Teleskoparbeit darstellen.
Doppelkronensysteme, bestehend aus Innen- und Außenkronen mit planbaren Haftkräften sind herkömmlich aus Edel- oder Nichtedelmetall.
Hierbei nutzen sich unter Umständen die metallenen Flächen im Laufe der Zeit gegeneinander ab.
Der Prozess der Haftreibung ist im reinen Metall nie ganz zu umgehen. Der direkte Einbau von Friktionshilfsteilen minimiert das Problem des Haftungsverlustes, bzw. lässt eine nachträgliche Haftungsverstärkung durch deren Aktivierung zu.
Die eleganteste und hochwertigste Lösung stellen Innenkronen aus Zirkon und dazu passende Außenkronen aus Galvanogold dar. Zirkon mit seiner immens glatten Oberfläche und die direkt darauf gefertigten Goldkäppchen haften aneinander mittels Adhäsion. Der dünne Speichelfilm zwischen beiden ermöglicht eine Haftung ohne Abrieb beteiligter Flächen, ist also dauerhaft bei richtiger Herstellung.
Nimmt der Patient die Prothese heraus, verbleiben im Munde die zahnfarbigen Zirkonkronen, welche aufgrund der Materialeigenschaften keine Affinität zu Zahnbelägen zeigen und zudem noch ein natürliches Erscheinungsbild bieten. Richtig ausgeführt ist die Prothese extrem grazil und dennoch statisch höchst belastbar, da sie einen Kern aus Stahl in sich verbirgt, der die Goldkäppchen aufnimmt und die Kaueinheiten trägt. Zahnverluste lassen sich wie bei jeder anderen Versorgung ersetzen.
Im Fall einer geplanten Teleskoparbeit sind Kosten, Nutzen, geplante Lebensdauer und Bedienungsfreundlichkeit wichtige Faktoren.
Edelmetall ist ein teurer Prothesenfaktor, Nichtedelmetall bietet nicht immer die gewünschte Haftkraft. Teleskope aus Zirkon+Galvano sind in der Herstellung teurer, bieten aber eine sehr lange ermüdungsfreie und aufgrund der Haftkräfte sehr zahnschonende Versorgung von langer Lebensdauer. Die hohe Akzeptanz des Körpers für die Materialien verstärkt den großen Tragekomfort.
Unter der Rubrik „aus der Produktion“, „Galvanoteleskope“ ist eine solche Prothese zu sehen.
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Pia Trautmann - Funktion • Intuition • Ästhetik • Zahntechnik
um
08:51
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Dienstag, 7. Dezember 2010
Individuelles Zahnfleisch
Von Zahnersatz sollte man erwarten können, dass er sich allen Belangen unauffällig eingliedern lässt. Dazu gehört nicht nur die Zahnstruktur sondern auch der Ersatz von Kiefersubstanz und Zahnfleisch.
Die größte Mühe im Gestalten der Zahnform und Funktion lohnt nicht, wenn der Eratz am künstlichen Zahnfleisch erkennbar wird.
Jeder Mensch hat eine ganz persönliche Färbung und Ausformung der Gewebe.
Gehen diese zum Teil verloren, aufgrund längerer Zahnlosigkeit, so gilt es sie möglichst naturnah zu ersetzen.
Mit Hilfe verschiedener Pigmente, die der Kunststoffflüssigkeit beigemischt werden, lässt sich der Kunststoff einfärben ohne seine Eigenschaften zu schwächen.
Durch die Gestaltung heller und dunkler Zonen kann eine natürliche Tiefenwirkung und das Erscheinungsbild eines gesunden Zahnfleisches erzeugt werden.
Hierzu finden sie als Fotoserie eine kleine Prothese unter der Rubrik „Aus der Produktion“, „Individuelles Zahnfleisch“.
Diese Gestaltung lässt sich in jeder Größenordnung vornehmen, auch nachträglich bei vorhandenen Prothesen, wenn der Patient den Wunsch anmeldet.
Vielfalt und Persönlichkeit ist nicht nur in der Zahnfarbe gefragt. Jeder Patient verdient es, dass sich auch im prothetischen Umfeld seiner Belange angenommen wird.
Materialien stehen in großer Vielfalt zur Verfügung, es liegt an der Technik diese auch anzubieten und umzusetzen.
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Pia Trautmann - Funktion • Intuition • Ästhetik • Zahntechnik
um
09:23
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Samstag, 6. November 2010
Implantate versorgt mit einem Langzeitprovisorium
Patienten die eine Implantatversorgung in Form einer Brücke erhalten sind gut beraten ein Langzeitprovisorium (LZP) zu tragen.
Die Kosten sind zwar nicht gering, jedoch ist der Nutzen umso höher und dient der Erhaltung der Implantate.
Wichtig:
Implantate sind unveränderlich und nicht wie eine lebende Zahnwurzel dynamisch!
Die Funktion im Zusammenspiel mit anderen Zähnen unterliegt besonderen Gesetzmäßigkeiten.
Bisslage, Funktion und Dimension lassen sich durch ein Langzeitprovisorium sicher erarbeiten. Überbelastung wird vermieden!
Im Knochen verankert dürfen Implantate nicht durch bakterielle Besiedelung gefährdet werden; Nischenbildung und Zahnersatzräume, die der Patient im Alltag unzureichend reinigen kann, lassen sich durch die Umarbeitung am LZP vermeiden.
Auch die Bisslage wird im täglichen Gebrauch erfahrbar und kann bei Bedarf angepasst werden.
Ein gutes LZP dient dazu den Patienten funktionell zu begleiten, bis alle Parameter sicher sind und die endgültige Versorgung aus z. B Zirkon entstehen kann.
Fotos eines Patientenfalles finden sie zur Verdeutlichung auf der Seite „Aus der Produktion“ unter „Provisorische Brücke auf Implantaten“.
LZP Basis hier: eine computergestützt geplante und aus hochreinem Nichtedelmetall gefräste Gerüststruktur, die mit Komposit verblendet wird.
Passend zur Brücke wurde gleich die Einzelkrone in Zirkon hergestellt und mit Keramik verblendet. Später wird sich die Zirkonbrücke auf beiden Implantaten nahtlos anfügen. Eine Brückenstruktur aller Zähne gemeinsam währe contraindiziert, da man vermeiden sollte lebende Zahnwurzeln und Implantate zu einem kraftschlüssigen Verbund zu machen. Ebenso sollte immer der Zugang zu den Implantaten gewahrt bleiben.
Keine Angst, auch für den Fall einer alternierenden Versorgung gibt es eine Lösung. Dazu später mehr…
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Pia Trautmann - Funktion • Intuition • Ästhetik • Zahntechnik
um
20:51
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Donnerstag, 7. Oktober 2010
Teleskope und Implantate zusammen?
Gerade für Patienten, deren teleskopierender Zahnersatz an relativ schwachen oder flächenmäßig kleinen Zähnen befestigt werden muss, bietet sich die zusätzliche Implantation von Mini-Implantaten geradezu an.
Verschiedene Modelle feinster Implantate stehen zur Verfügung, geschaffen für zarte Knochenstrukturen und geringes Knochenangebot.
Zahnärzte mit der nötigen Erfahrung und Qualifikation sind in der Lage eine gewünschte Implantation für den Patienten schonend zu vollziehen.
Gute diagnostische Vorarbeit und Information des Patienten machen einen solchen Eingriff nicht zu einem großen Ereignis.
Gute diagnostische Vorarbeit und Information des Patienten machen einen solchen Eingriff nicht zu einem großen Ereignis.
Eine vorhandene Prothese dient nach der Insertion der Implantate als sofortige Wundabdeckung während der Einheilphase (ca.4-6 Mon.)
Im Nachzug werden die Verbindungselemente in die Prothese eingearbeitet.
Durch vorhandenen Zahnersatz ist die schonende Einheilung und dennoch eine uneingeschränkte Lebensführung möglich.
Im Nachzug werden die Verbindungselemente in die Prothese eingearbeitet.
Durch vorhandenen Zahnersatz ist die schonende Einheilung und dennoch eine uneingeschränkte Lebensführung möglich.
Aus zahntechnischer Sicht stellen die Verbindungselemente von Mini-Implantaten keine Schwierigkeiten im Einbau dar.
Was spricht für die Mini-Implantate?
- Überschaubare Kosten
- Steigerung der Lebensqualität
- Geringe operative Belastung
- Einbaumöglichkeit auch bei zarten Prothesen
Auf meiner Internetseite unter der Rubrik „aus der Produktion“ finden sie in der Auflistung den Begriff „NEM TK-Kombi“.
Hier sehen sie die Herstellung einer neuen Prothese bei der sich Patient und Behandler im Nachhinein noch für die Insertion zweier Mini-Implantate entschieden haben.
Hier sehen sie die Herstellung einer neuen Prothese bei der sich Patient und Behandler im Nachhinein noch für die Insertion zweier Mini-Implantate entschieden haben.
Diesen Fall werde ich weiter dokumentieren sobald die Verbindungselemente in die Prothese eingearbeitet werden können.
Ergeben sich Fragen? Bitte gern!
Alles Liebe, Ihre Pia Trautmann
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Pia Trautmann - Funktion • Intuition • Ästhetik • Zahntechnik
um
08:27
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Dienstag, 7. September 2010
Zirkon oder Metall als Unterbau für Kronen und Brücken?
Einzelkronen und Brücken mit alternierenden Zähnen und einer Lückengröße von bis zu zwei Zähnen können problemlos in Zirkon dargestellt werden.
Hierbei muss der Behandler eine halbrunde Schulter während der Präparation anlegen, damit die Abstützung des Gerüstes für die auftretenden Kräfte gewährleistet ist.
Die leichte Hohlkehlpräparation ist angezeigt, wodurch in geringem Umfang mehr Zahnsubstanz zu präparieren ist.
Bei Gerüsten aus Metall darf die Spanne der fehlenden Zähne auch mehr als zwei Zähne betragen und die Präparation kann tangential erfolgen.
In diesem Fall wird weniger Zahnsubstanz präpariert.
Für beide Varianten gilt jedoch, dass die Stabilität der Verbinder zwischen Kronen und Brückengliedern nicht zu gering dargestellt wird.
Wandstärken von Kronen müssen so stabil sein, dass ein Aufbiegen der Gerüste unter Kaukraftwirkung vermieden wird.
Fazit: Die Stabilität einer Versorgung hängt besonders von der Einhaltung der Material- und Verbinderstärken ab, damit Kräfte wirken können ohne die Statik zu schwächen.
Die keramische Gestaltung muss den Kaufunktionen folgen und darf keine Überbelastungen durch punktuell zu stark wirkende Kaukräfte zulassen.
Patienten mit ungenauen Informationen darüber, welche Legierungen sich vielleicht noch innerhalb bereits vorhandener Versorgungen befinden, sind aufgrund der Allergenfreiheit des Zirkons im Bedarfsfall mit diesem Werkstoff sehr sicher.
Im Einzelfall sollte die Beratung zwischen Behandler, Patient und Zahntechniker zu einer geeigneten Entscheidung führen.
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Pia Trautmann - Funktion • Intuition • Ästhetik • Zahntechnik
um
09:03
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Montag, 2. August 2010
Zahnfarbe - auswählen, wahrnehmen, interpretieren!
Eine gemeinsame Farbwahl zwischen Patient, Behandler und Zahntechniker ist allen anderen Methoden vorzuziehen.
Jeder Patient hat ein Recht auf Beachtung seiner Wünsche und Wahrnehmungen, er sollte dazu angehalten werden sich an der Entscheidung zu beteiligen auch wenn es ihm ungewohnt erscheint.
Wählt der Behandler die Zahnfarbe der Versorgung allein aus, sollte das Vokabular zwischen Labor und Zahnarzt gut abgestimmt sein, um Fehler in der Interpretation zu vermeiden.
Gemeinsam trainierte Farbbestimmung schafft Sicherheit.
Fotos liefern ebenfalls eine gute Grundlage.
Ausgewählte Farbschattierungen des Farbmusterrings mit den vorhandenen Zähnen fotografiert, dokumentiert den vorhandenen Zustand und die spätere Wunschfarbe.
Informationen über Zahnoberflächen und Lichtverhältnisse im Munde lassen sich nebenbei ebenso erfassen.
Farbabweichungen können zwischen Behandler und Labor differenzierter besprochen werden.
Die Anwendung elektronischer Messgeräte unterstützt die Farbnahme, sollte jedoch nie das menschliche Auge ersetzen.
Jede Möglichkeit seitens des Labors, Patienten direkt zu sehen, muss genutzt werden, da selbst unbewusst wahrgenommene Informationen in die Ausführung einer Patientenarbeit einfließen.
Haben sie Fragen zu den verschiedenen Möglichkeiten der Farbbestimmung und der Vorgehensweise?
Gemeinsam trainierte Farbbestimmung schafft Sicherheit.
Fotos liefern ebenfalls eine gute Grundlage.
Ausgewählte Farbschattierungen des Farbmusterrings mit den vorhandenen Zähnen fotografiert, dokumentiert den vorhandenen Zustand und die spätere Wunschfarbe.
Informationen über Zahnoberflächen und Lichtverhältnisse im Munde lassen sich nebenbei ebenso erfassen.
Farbabweichungen können zwischen Behandler und Labor differenzierter besprochen werden.
Die Anwendung elektronischer Messgeräte unterstützt die Farbnahme, sollte jedoch nie das menschliche Auge ersetzen.
Jede Möglichkeit seitens des Labors, Patienten direkt zu sehen, muss genutzt werden, da selbst unbewusst wahrgenommene Informationen in die Ausführung einer Patientenarbeit einfließen.
Haben sie Fragen zu den verschiedenen Möglichkeiten der Farbbestimmung und der Vorgehensweise?
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Pia Trautmann - Funktion • Intuition • Ästhetik • Zahntechnik
um
13:58
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Mittwoch, 28. Juli 2010
Das Provisorium in der Zahntechnik
Na, wie soll es denn sein?
Gut, mittelmäßig oder sogar fast schlecht?
Wie der Name erkennen lässt, ist ein Provisorium nicht von Dauer, es erfüllt die zeitlich begrenzte Aufgabe, Patienten die Übergangsphase zur definitiven Versorgung so angenehm wie möglich zu gestalten.
Gleichzeitig erhalten alle Beteiligten, Antworten auf folgende Fragen:
Wie sehr identifiziert sich der Patient mit der angebotenen Lösung?
Sind die anatomischen und ästhetischen Belange beachtet worden?
Gewinnen alle Beteiligten eine Vorstellung des Endergebnisses?
Die Prognose für eine gute und langlebige Versorgung muss sich schon im Übergang widerspiegeln.
Provisorische Versorgungen sind die Visitenkarte eines zahntechnischen Labors.
Späterer Funktion und Form so nahe wie möglich zu kommen, stärkt die Motivation des Patienten, eine Behandlung durchzuhalten.
Keinesfalls vertretbar erscheint es, nicht optimale Lösungen anzubieten, damit Patienten auch wirklich interessiert sind, die ihnen nahegelegte endgültige Versorgung zu erlangen.
Sollten Kompromisse in der Ausgestaltung einer Übergangsversorgung notwendig sein, manchmal notwendig aufgrund statischer Belange, so kann dieses im offenen Gespräch dargelegt werden.
Ein gutes Provisorium ermöglicht dem/der Behandler/-in, falls notwendig, den einfachen Zugang zum Behandlungsfeld, dem Patienten eine sichere Nutzung und dem Labor das Erlangen einer vertrauensvollen, gemeinsamen Arbeit.
Fragen oder Anregungen zu diesem Thema?
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Pia Trautmann - Funktion • Intuition • Ästhetik • Zahntechnik
um
09:28
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